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Investitionen in den Klimaschutz sind Investitionen in unsere (er)lebenswerte Zukunft !

Feuchtigkeitsentwicklung/Feuchtigkeitsschäden

Durch Feuchte im Mauerwerk werden Wandtemperaturen, Feuchtegehalt und die Temperatur der Raumluft beeinflußt. Dies sind die wichtigsten Parameter für ein behagliches Raumklima und damit für die Wohnhygiene.

Feuchteschutz und Wärmeschutz können nicht isoliert voneinander betrachtet werden: Denn mangelhafter Feuchteschutz reduziert den Wärmeschutz, der dann zu Feuchtigkeitsschäden führen kann. Letzteres gilt insbesondere für die Kondenswasserbildung bei zu hohen Raumluftfeuchten, schlecht wärme- gedämmten, kühlen Außenwänden oder mangelhafter Lüftung.

Untersuchungen haben ergeben, daß der menschliche Körper über Jahre zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchte bzw. Raumtemperaturen ausgleichen kann. Diese aktive unterschwellige Kompensationsleistung schwächt jedoch auf Dauer den Organismus. Das Raumklima sollte sich daher im Rahmen des Behaglichkeitsfeldes bewegen (s. Schaubild unten).

Quelle: ISOTEC-Architectus

Feuchteschäden können viele Ursachen haben. Es ist nicht immer einfach festzustellen, wo die Feuchtigkeit in einem Gebäude herkommt. Sie kann aus Bodenfeuchtigkeit und Grundwasser stammen, wenn die feuchtigkeits- sperrenden Schichten fehlen oder nicht in Ordnung sind. Das Dach kann undicht sein. Auch schadhafte Rohrleitungen der verschiedensten Art rufen oft umfangreiche Schäden hervor.

Aber die häufigsten Feuchteschäden entstehen durch den Wasserdampf in der Luft, der sich auf oder in den Außenwänden niederschlägt und dort Schimmel- oder Pilzbefall hervorruft. Die meisten dieser Feuchteschäden treten vorwiegend in Raumecken auf, die von Außenwänden gebildet werden. Darin liegt eine mathematische und physikalische Logik. Bei der normalen Wandfläche entspricht der inneren, erwärmten Fläche ein etwa gleich großer äußerer Flächenanteil der bei niedrigen Außentemperaturen abkekühlt wird. An Außenecken haben sich die Relationen grundlegend verschoben. Einem großen Außenflächenanteil entspricht mathematisch überhaupt keine Fläche, sondern nur die senkrechte Linie der zusammen- treffenden Wandflächen. Daß die Raumecke im Vergleich zur Wand stärker abkühlen muß, ist eine unabwendbare Tatsache.

Es kann durchaus vorkommen, daß die Außenwände eines Hauses gute wärmedämmende Eigenschaften haben und daß trotzdem Durchfeuchtungen auftreten. Die Schuld liegt dann bei den Bewohnern, die durch ein falsches Wohnverhalten, das ihnen in den seltesten Fällen bewußt ist, die Bau- schäden auslösen.